24.04.2019  

{Rezension} Von Stein zu Blut von Dominik A. Vockner

                  Taschenbuch: 234 Seiten                        Verlag: A. Fritz Verlag (15. Februar 2019) 

                  Genre: Fantasy                                         ISBN: 978-3944771274

                  Reihe: 1 von ?                                           Preis: TB - 14,95 € ebook - 5,99 €

Von Stein zu Blut ist der erste Teil der Reihe "Die Erben des Wandelns".
Mit Klick auf's Cover kommt ihr zur jeweiligen Rezension, soweit erschienen.

 
Ein seltsam unnatürliches Erdbeben leitet die Geburt einer weltumspannenden Intrige ein. Die Ländereien, die allesamt unter dem Befehl der Großkönigin Vael stehen, müssen sich ihrer bislang größten Herausforderung stellen. Bald schon liegt die Zukunft der Freien Welt in den Händen einer wild zusammengewürfelten Truppe.

„Wie habt Ihr die Erschütterung erfahren?“
„Erst zuckte die Welt kurz…“
„Als hätte etwas sie aufgeschreckt.“

Noch konnte er nicht ahnen, dass er bald wegen einer anderen schrecklichen Tat dazu gezwungen sein sollte, die schrecklichste Tat in der langen, tristen Geschichte von schrecklichen Taten zu begehen.

Ein massives, unnatürliches Beben durchdringt die Erde zahlreicher Länder und sorgt für vermisste, verletzte und besorgte Bürger. Die Großkönigin Vael setzt alles daran, diesem Mysterium auf den Grund zu gehen, während böse Mächte ihr Unwesen treiben und im Untergrund agieren.

Durch einen personalen Erzähler erhält der Leser Informationen zu den Charakteren, den unterschiedlichen Schauplätze und der Vergangenheit des Landes und einiger Personen. Der Schreibstil ist ausführlich und ausschmückend. Dennoch war es flüssig und einfach zu lesen.
Die Welt besteht aus unterschiedlichen Ländern mit allerlei Völkern und verschiedenen Kulturen. Elfen, Zwerge und Menschen auf der einen Seite eines Tores, Orks und andere böse Wesen auf der anderen - seit Jahren voneinander getrennt. Es herrscht Frieden im Reich, seit die Diktatur und der alte Herrscher nicht mehr sind. Kirche und Landesoberhäupter werden verehrt. Das genaue Aussehen der Welt bleibt zum Anfang spärlich beschrieben, es war etwas schwierig sich zurecht zu finden, Auch mit der Stück für Stück eingestreuten Vergangenheit konnte ich erst nicht sonderlich viel anfangen. Dennoch fühlte ich mich nicht gänzlich aufgeschmissen oder verloren beim Lesen.

Charaktere

Neben der Großkönigin Vael erhalten viele weitere Charaktere einen eigenen Handlungsstrang. Aus unterschiedlichen Völkern und ständen, erhält der Leser Einblicke auf den Verlauf der Hauptgeschichte. Auch wenn es im ersten Moment nach viel zu vielen ausschaute, so habe ich mich schnell zurecht gefunden und konnte die Namen den richtigen Personen zu ordnen. Dennoch hoffe ich, dass die einzelnen Charaktere und Persönlichkeiten mehr Platz in Band zwei bekommen.


Eine Fantasygeschichte mit zahlreichen Charakteren und einer bunt gestrickten Welt, die alle hoffentlich etwas mehr Zeit in Band zwei erhalten.
Das Schreiben, als solches, leistete Dominik Andreas Vockner stets vortreffliche Dienste. Es entführte ihn in andere Reiche, andere Welten, zeigte ihm andere Wesen, andere Sitten und andere Wege Ziele zu erreichen. Es intensivierte seine Sichtweisen, stärkte seine Aufmerksamkeit und lehrte ihm die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Man könnte sagen, es formte seinen Charakter. Der 1984 in Bad Ischl, geborene Autor genießt es, jegliche freien Momente dem Ersinnen und Niederschreiben von Geschichten zu widmen. Dass er damit nicht bloß sich selbst unterhält, sondern eine Leserschaft zum Sinnieren und Schwärmen verführen kann, bemerkte er bereits mit siebzehn Jahren. Seitdem wurden neben der Weiterentwicklung seines Schreibstils auch seine fiktiven Welten und Charaktere immer komplexer und durchdachter. Mittlerweile ist er der Ansicht, der Moment sei gekommen, seine Gedanken und Überlegungen mit immer mehr und mehr Menschen zu teilen.
©A. Fritz Verlag

Ein riesengroßes Dankeschön an
für das Rezensionsexemplar!

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