31.07.2020  

{Rezension} Im Sturm der Echos von Christelle Dabos

                                Originaltitel: La Passe-miroir, tome 4                                      Hardcover: 613 Seiten

                                Verlag: Insel Verlag (22. Juni 2020)                                         Genre: Fantasy
 
                                 ISBN: 978-3458178583                                                           Reihe: 4 von 4

                                Preis: HC - 18,00 €, ebook - 15,99 €

Im Strum der Echos ist der vierte Teil der Reihe "Die Spiegelreisende".
Mit Klick auf's Cover kommt ihr zur jeweiligen Rezension, soweit erschienen.

   
Risse überziehen die Welt der Archen. Einer jagt den nächsten, die Abgründe werden immer größer. Babel, Pol, Anima – keine der Archen bleibt verschont. Die Bewohner müssen ungläubig mitansehen, wie ihre Welt nach und nach auseinanderbricht. Um die unwiederbringliche Zerstörung der Archen zu stoppen, muss so schnell wie möglich der Schuldige gefunden werden. Muss »der Andere« gefunden werden. Aber wie? Wo doch niemand auch nur weiß, wie er aussieht?

"Du bist unmöglich."

Nachdem die Identität von Gott aufgedeckt wurde und Ophelia und Thorn wieder zueinander gefunden haben, scheint die Zeit gegen sie zu arbeiten. Der Andere bleibt weiterhin ein Mysterium und die Archen beginnen zu zerfallen. Ein zweiter Riss droht, doch dieses Mal würde Nichts von der Welt übrig bleiben.

Auch im großen Finale leitet ein personaler Erzähler durch die Geschichte. Ebenso sind wieder die kleinen Abschnitte durch Ophelias Patenkind Viktoria vorhanden, die die Welt aus einer anderen Perspektive zeigen. Trotz langer Pause, Schreibstil und Charaktere ziehen einen wieder rasch ins Geschehen.
Dieses beginnt kurz nach dem ersten Absturz einiger Landmassen und lässt alle Bewohner gleichermaßen sprachlos zurück. Während Ophelia und Thorn sich auf die Suche nach einer Lösung dagegen machen, bricht besonders auf der überfüllten Arche Babel eine allgemeine Panik aus. Alle Nicht-Babelianer werden überprüft und sollen zu ihren Heimatarchen gebracht werden, obwohl die Reise nicht sicher ist. Auf Babel wird jedoch der Platz eng. 
Bei einer solchen Überprüfung erfährt Ophelia von ihrer Verdrehung und erhält eine neue Spur zum Anderen. Thorn und sie müssen sich erneut trennen und arbeiten dennoch enger zusammen als je zuvor. Offene Fragen werden beantwortet und eine noch viel faszinierendere Welt zeigt sich.

Charaktere

Im großen Finale gesellen sich nicht mehr viele neue Charaktere zur Geschichte hinzu, dafür tauchen altbekannte Gesichter wieder auf, während andere endlich ein Gesicht und eine Identität bekommen und somit etwas Licht ins Dunkel kommt.


Ein bis zum Schliss spannender und würdiger Abschluss einer grandiosen Reihe.

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie Auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewonnen hatte, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Mittlerweile sind zwei weitere Bände erschienen, und Christelle Dabos schreibt am Abschluss der Tetralogie.
©Suhrkamp Verlag

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