11.05.2020  

{Rezension} Hüter der fünf Leben von Nica Stevens

                  Broschiert: 288 Seiten                         Verlag: Carlsen Verlag (24. März 2017) 

                  Genre: Jugendbuch                              ISBN: 978-3551316042

                  Preis: Br - 11,99, eBook - 8,99 €
Für die 17-jährige Vivien zählen die Sommertage, die sie bei ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark verbringt, zu den schönsten im Jahr. Doch dann begegnet sie dem gut aussehenden Liam, ihrem Freund aus Kindertagen, und nichts ist mehr wie zuvor. Scheinbar ohne Grund verhält er sich ihr gegenüber kühl und distanziert. Als sie durch Zufall das seltsame Brandmal auf seiner Brust entdeckt, wendet er sich ganz von ihr ab. Vivien beschließt, Liams Geheimnis zu lüften – und kommt ihm dabei gefährlich nahe …

Eisiger Schnee hagelte gegen die Waldhütte.

Während der Sommerferien verbringt Vivian die Zeit bei ihrem Vater im Nationalpark, weit weg von Vancouver und ihrem Großvater, der sie auf Schritt und Tritt kontrolliert. Auf einer mehrtägigen Wanderschaft sieht sie ihren alten Freund Liam wieder, der sich ihr gegenüber abweisend und mysteriös gibt. Als es zu einem Unfall kommt, wacht Vivian plötzlich wieder in Vancouver auf, ehe ihr und Liams Leben außer Kontrolle geraten und die Zwei von der Polizei gesucht und von einer dubiosen Organisation verfolgt werden.

Vivian erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Der Schreibstil ist passend für ein Jugendbuch und angenehm zu lesen. 
Seit sie klein ist, lebt Vivian bei ihrem Großvater in Vancouver und verbringt die Sommerferien bei ihrerm Vater im Nationalpark, wo dieser als Ranger arbeitet. Liam war ihr Kindheitsfreund, ehe er sich vor ein paar Jahren mehr und mehr zurück zog. Die Geschichte geht ohne große Umschweife in die Vollen und lies mich manchmal etwas sprachlos zurück. Vivian kommt schon früh hinter Liams geheimnissvolle Narbe, welche unter Berührung aufleuchtet. Schnell wird sie soweit wie möglich unterrichtet und möchte daraufhin Liam unbedingt helfen hinter dem Geheimnis zu kommen.
Innerhalb weniger Tage entsteht eine ziemlich starke Beziehung zwischen den Beiden und Liams Geschichte wird aufgedeckt. Das Ende ist jedoch halbwegs offen und fühlt sich nach nichts Ganzes und nichts Halbes an.

Charaktere

Im Nachhinein kann ich über Vivian und Liam nicht mehr viel erzählen, da nichts aussagekräftig genug war, um hängen zu bleiben. Obwohl lange nicht gesehen und gesprochen, verhält Vivien sich Liam gegenüber, als wären sie beste Freunde und Liam spielt sich sogleich als Beschützer auf. Ohne, dass sie beide je darüber nachgedacht haben, hegen sie anscheinend große Gefühle für den jeweiligen anderen, die ihnen dann plötzlich bewusst werden.

Mir war alles zu wenig erläutert, es hab keine Ecken und Kanten. Weder bei der Story, noch bei den Charakteren und deren Beziehungen.
Nica Stevens, geboren 1976, ist Mutter von zwei Söhnen und lebt mit ihrer Familie in Deutschland. Schon als junges Mädchen war sie von Büchern fasziniert und begann schließlich, ihre eigenen Geschichten aufzuschreiben. Ihr Debüt „Verwandte Seelen“ wurde auf Anhieb zum Bestseller. Seitdem lebt Nica ihren Traum und widmet sich hauptberuflich dem Schreiben von Liebesromanen. Für sie gibt es nichts Schöneres, als ihre Leser den Alltag vergessen zu lassen.
©Carlsen Verlag

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