19.01.2017  

{Rezension} Percy Jackson - Diebe im Olymp - Rick Riordan



Originaltitel: Percy Jackson: The lightning thief

Taschenbuch: 448 Seiten

Verlag: Carlsen Verlag (25. August 2011)

Genre: Fantasy

ISBN: 978-3551310583

Preis: 8,99 €






Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: Er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.


Echt, ich hab nicht darum gebeten, als Halbblut auf die Welt zu kommen.

Von seinen Mitschülern ausgelacht und von seinen Lehrern missachtet, wird Percy von einer Schule zur nächsten geschickt. Als er auch von seiner momentanen Schule zum Beginn der Sommerferien fliegt, passieren plötzlich eigenartige Dinge und bevor er sich versieht, erklären sein bester Freund und seine Mutter ihm, dass er ein Halbgott ist.

Erzählt wird Percys Abenteuer von niemand anderem, als Percy selbst. Durch seinen Worten und Gedanken erhält der Leser einen Einblick in die griechische Mythologie in der heutigen Zeit. Der Schreibstil ist schön und lässt sich super lesen. Die einzelnen Kapitel behandeln je einen Abschnitt und gehen nicht fließend ineinander über, sind dabei aber nicht zu lang. Positiv überrascht war ich vom Protagonisten, da ich davon ausgegangen war, dass Percy zwar ein aufsässiges Kind sei, dennoch eher ruhiger und schüchterner sei. Da hatte ich wohl die Filme noch etwas zu sehr im Hinterkopf. Denn Percy ist alles andere als schüchtern. Eher zeichnet er sich durch sein vorlauten Mund und seiner rauen Art aus. Er lässt sich nichts sagen, auch nicht von den hohen Gottheiten und gelangt dadurch gerne mal in Schwierigkeiten. Begleitet wird er bei seinen Abenteuern von Grover, seinem besten Freund und ein Satyr, und von Annaget, einer Tochter der Athene. Grover ist älter als die beiden Halbgötter und fungiert eigentlich als ihr Beschützer, allerdings ist er etwas schmächtig und zweifelt oft an sich, zudem ist er leicht tollpatschig. Annaget dagegen ist eine talentierte Kriegerin und Strategin. Oft ist sie diejenige, die in brenzlichen Situationen die Nerven behält und einen Plan ausarbeitet.

Ein sehr gelungener Auftakt. Die Erzählweise und die Charaktere hatten mich schnell in ihrem Bann. 


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Kommentare:

  1. Hallöchen =)

    Ich hatte auch immer einen anderen Eindruck von Percy! Dachte auch eher, er wäre ein schüchterner Außenseiter, aber scheinbar ist das nicht der Fall! Ich hab die Bücher bisher nicht gelesen, aber ich habe es schon soooooooo lange vor.

    LG
    Anja

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    1. Huhu :)
      Bei mir hat es auch Ewigkeiten gedauert, bis ich mir die Bücher überhaupt mal gekauft habe, aber dann hatte Carlsen im Oktober einen neuen Schuber und der war schnell gekauft. :D
      Percys Charakter hat das Buch auf jeden Fall nochmal besser gemacht. Der passt auch einfach super zur Erzählweise. Ich kann es nur empfehlen :)

      Liebe Grüße
      Denise

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  2. Hallo Denise,

    deine Rezension fasst echt gut zusammen, was ich gedacht habe, als ich die Percy Jackson-Bücher vor Jahren angefangen habe. Seitdem ist Rick Riordan einer meiner absoluten Lieblingsautoren und ich will auf jeden Fall mal wieder die Reihe re-readen.
    Außerdem finde ich dein Design einfach nur wundervoll, ich bleibe sofort als Follower hier :)

    LG Julia

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    1. Huhu :)

      Ich will die Reihe auch auf jeden Fall noch beenden. Der Schreibstil ist so schön!
      Freut mich, dass dir mein Blog gefällt und herzlich willkommen hier :)

      Liebe Grüße
      Denise

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  3. Ich liebe die Percy-Jackson-Reihe!! Wobei ich den ersten Teil sogar am schwächsten finde. Aber gerade die Freundschaften, die du ja erwähnst, machen die Bücher so toll :) Lies unbedingt weiter, die Bücher werden immer besser!
    Liebe Grüße,
    Julia

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